Heike Krüger

 

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Edition – original Composings aus Koblenzer und regionalen Motiven. Die artworks sind als 2+3 Diasec produziert, auf echtem 4c FotoAbzug, Fuji Crystal Fotopapier, hinter hochwertigem Acrylglas, 2 (mm Acrylglas) +3 (mm Alu-Dibond-Rückwand) mit Slimline-Einfassung.

Individuelle Motive wie auch Formate sind selbstverständlich möglich. Ebenso spezielle Wünsche, wie zum Beispiel die Integrierung Ihres Firmen-Logos oder auch Collagen aus Ihren eigenen Fotos. Die Komprimierung der original Bilddaten auf web-Niveau kann nur einen Eindruck vermitteln. Die Bilder sind sehr reich an Details, die nur im Original zur Wirkung kommen können.

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playground
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100 Prozent Koblenz - 100 Prozent Lebensfreude.
In den Wassern der Stadt, gelegen am Zusammenfluss von Rhein und Mosel, spiegelt sich die markante Silhouette der Kirchtürme. Ein Junge hat Spaß auf dem Wasserspielplatz am Koblenzer Deutschen Eck. Seine rein zufällig ähnliche Körperhaltung wie die des ‘Schängelche’ ist frappierend und läßt das Bild zu einer intimen Momentaufnahme dieser sympatischen Stadt werden. Mit einem Brunnen hat man dem Koblenzer Schängel und seinen Streichen ein Denkmal gesetzt, ebenso der Lebensfreude der Koblenzer Bürger. Diese spiegelt sich in dem leuchtend-warmen Gold des Bildes wider – so golden wie der Wein, der in den besonderen Lagen an Rhein und Mosel gedeiht. Getreu dem Refrain der Koblenzer Schängelche-Hymne: „E lustich Kowelenzer Schängelche ich sein, gedaaft met Rhein- on Musselwasser on met Wein, gesond an Herz, an Lewer on der Lung, on sein och meiner Modder ihrer allerbeste Jung! ist frappierend und läßt das Bild zu einer intimen Momentaufnahmedieser sympatischen Stadt werden. Format 180 cm B x 180 cm H

 

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Wasserspiele
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Der Blick des Betrachters ist nach Süden gerichtet, auf das Deutsche Eck hin, das die beiden Flüsse Rhein und Mosel bei Koblenz vereint. Diese Verbindung wird in dem Denkmal ,Vater Rhein und Mutter Mosel‘ 1854 von dem Bildhauer Johann Hartung liebevolle dargestellt. Man findet das Skulpturenpaar am Kaiserin-Augusta-Ufer im Koblenzer Schlossgarten. Über der Stadt spielt ein Junge auf dem Wasserspielplatz am Deutschen Eck. Seine Körperhaltung erinnert an die des ‘Schängelche’ – und jeder in Koblenz Geborene darf diesen ,Ehrennamen‘ für sich in Anspruch nehmen. Sein Schatten spiegelt sich in den Fluten der Mosel und erinnert an den Ursprung von Koblenz an deren Ufer. An die Stadt schmiegen sich die Hügel des Hunsrücks
– am linken Bildrand erkennt man Seilbahn, Rheinbrücken und in der Ferne den Funkturm Kühkopf. Die markanten Kirchtürme leuchten in der Abendsonne. Dieses starke Motiv ist ein Farbklang aus Petrol-Moos und Ocker-Gold.

 

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Verbindungen I
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Brücken haben eine starke Symbolkraft. Dieses Werk ist eine Komposition aus Brücken, die über die gesamte Bildbreite führen. Die Nutzung der Fluchtpunkt-Perspektive erzeugt eine Spannung, der Blick des Betrachters wird so über die Brücken hinweg in die Ferne gelenkt. Brücken: Balduinbrücke mit Europabrücke dahinter, Südbrücke mit Horchheimer Eisenbahnbrücke, Pfaffendorfer Brücke, Gülser Eisenbahnbrücke, Moseltalbrücke, Urmitzer Brücke und Raiffeisenbrücke Neuwied. Format 270 cm B x 120 cm H

 

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Silhouettes  I
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Dieses Artwork ist eine Architektur-Collage von Koblenz. Der Blick führt über die Schulter des Fernmeldeturms Koblenz-Kühkopf Richtung Nord  –  hinunter in die Stadt. Der Bildaufbau ist ungewöhnlich, wird Koblenz doch häufiger Richtung Süden, mit dem Deutschen Eck im Vordergrund, gezeigt. Hervorgehoben sind die Silhouetten des Funkturms, der St. Josef-Kirche, dem Kurfürstlichen Schloss, von St. Peter & Paul in Pfaffendorf, der Liebfrauen- und Florinskirche, Herz-Hesu-Kirche, und dem Rathaus. Sie verschmelzen mit vielen anderen markanten Gebäuden der Stadt. Weitere wollen entdeckt werden. Über dem Kaiser-Denkmal streben die Kabinen der Seilbahn hinan zum Felsen – die Festung Ehrenbreitstein zeichnet sich schemenhaft  in das Bild. Dahinter verliert sich der suchende Blick rheinabwärts. Format 270 cm B x 120 cm H


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Im Paradies –Leben und Zeit

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Im Jahr 1911 gestaltete der Koblenzer Architekt Conrad Reich den Münzplatz neu. An der Nordseite errichtete er Gebäude, die großzügig mit Laubengängen angelegt waren. Weiterhin entstanden Häuser, wozu auch ein Torbau zählt. Von diesem führte eine neu angelegte Straße als Verbindungsstück vom Münzplatz durchs Paradies in die Burgstraße. Über dem Durchgang zum Münzplatz findet man an dem Torbau das Jugenstil-Secco des Koblenzer Malers William Straube. Zu lesen ist: „ Die Zeit, sie mäht so Rosen als Dornen. Aber das treibt imer von vornen. Leben und Zeit“. Die Silhouette von Koblenz scheint schemenhaft durch die Figuren. Format 200 cm B x 120 cm H

 

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Rheinlache

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Der Freizeitwert einer Stadt ist ein wichtiges Kriterium. Die Region Mittelrhein und speziell Koblenz als urbaner Raum nehmen hierin eine sehr hohe Position ein. Die Jahrhunderte alte Wertschätzung der Gartenkultur in Koblenz spiegelt sich in den von Kaiserin Augusta als Landschaftspark initiierten Rheinanlagen. Schon von ihrem Gartenkünstler Peter Joseph-Lenné als Grünanlage für die Naherhohlung der Bevölkerung erschaffen, sind die Kaiserin-August-Anlagen mit Rheinlache und den Freizeitanlagen Oberwerth beliebter Treffpunkt. „Eine Stadt, in der Gärten lebendig sind“ – unter diesem Motto steht die „Koblenzer Gartenkultur“, die als Marke aus der Bundesgartenschau 2011 heraus entstanden ist. Format 270 cm B x 120 cm H

 

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Willkommen
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Willkommen in Koblenz – das Transparent begrüßt die Besucher der Stadt auf ihrer Zufahrt über die B9 Richtung Europabrücke. Die Nacht stellt Koblenz in ein anderes Licht! Die Stimmung in dem Nächtlichen, Urbanen ist spannend. In dieser Athmosphäre entstehen neue Begegnungen und Möglichkeiten. Die Erwartungen der Besucher sind hoch, und deshalb vermarkten Städte heute ihre Nächte. Sie bieten ein pulsierendes, lebendiges und kreatives Nachtleben in einer ,sparkeling‘ Stimmung. Das Schöne an der Nacht in Koblenz ist jedoch noch immer ihre Intimität. Abseits saisonaler Touristenströme begegnet man immer wieder Bekannten an vertrauten Orten. Koblenz ist seine Nacht und umgekehrt. Die Collage animiert die Lage der Stadt am Fluss – Rhein oder Mosel – mit ihren Brücken, die wie Energieströme wirken. Die Lichter der Stadt spiegeln sich im Fluss. Format 270 cm B x 120 cm H

 

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Rot Weiss  I
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Mitte des 19. Jahrhunderts wird in Koblenz ein Katholischer Gesellenverein ins Leben gerufen.
So starten seine Mitglieder, Handwerker aller Sparten, während der Fastnachtszeit Sitzungen und Bälle, die schon bald darauf niemand mehr in der Rhein-Mosel-Stadt missen will. Schon 1931 verfügt der Gesellenverein über ein eigenes stattliches Funkenkorps in den Stadtfarben Rot-Weiß.
1933 lösen die Nationalsozialisten nach und nach sämtliche Vereine auf oder "schalten sie gleich". Besonders der Katholische Gesellenverein ist ihnen ein Dorn im Auge, doch Kolpingsohn
Jupp Thunert gibt nicht auf! Er sinnt nach einem Ausweg, um seine geliebte Fastnacht zu erhalten und gründet 1936 als Tarnverein die Funken Rot-Weiß. Die Nationalsozialisten lassen sich täuschen und haben nichts gegen den neugegründeten Verein. Ihnen gefällt sogar der Untertitel, den sich diese neue Gesellschaft gibt: Verein zur Erhaltung rheinischen Brauchtums und rheinischer Geselligkeit. Nach dem Krieg dauert es nicht lange, bis die karnevalistischen Herzen wieder höher schlagen. 1946 sind die Funken die Ersten in Koblenz, die sich wieder närrisch geben. Format 270 cm B x 120 cm H

 

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Apollo
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Die lebenswerte Mosel mit Winninger Uhlen, gespiegelt wie die Flügel des Apollofalters, darüber trotzt die Niederburg Kobern. Am Moselufer tummeln sich Badende. Für den Apollofalter sind vor allem in den letzten rund hundert Jahren zahlreiche Standorte erloschen. Er kommt heute in Deutschland nurmehr an wenigen Orten vor, darunter im Blautal bei Blaubeuren und im Altmühltal. Etwas größere Bestände gibt es noch an der Mosel. Beinahe wäre der Apollofalter auch hier ausgerottet worden. Doch dank Initiaiven werden heute 80 Prozent aller Weinberge an der Untermosel zwischen Winningen und Burgenohne Insektizide bewirtschaftet und die Apollofalter haben sich um ein vielfaches vermehrt. In diesem Bild stellt der Apollofalter die Symbiose Mensch-Umwelt-Natur dar. Was gut ist für den Apollofalter, ist gut für den Menschen. Format 200 cm B x 120 cm H

 

 


 

 

it‘s people.

 

Mit „it’s people“ klagt Heike Krüger gegen die universelle Entwürdigung des Menschen im Hier und Heute.

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Mädchen mit Tiger | ashes to ashes
Sperrholzrelief | 180 cm  x 120  cm | Acryl , Linoldruckfarbe
13.10 .2013

Dieses Werk widmet Heike Krüger der Kinderrechtsaktivistin Malala Yousafzai. Wie Malala kurz vor dem grausamen Atentat der Taliban könnte auch dieses Mädchen mit seinem Stofftiger unter dem Arm auf dem Schulweg sein. Sie schaut noch aufrecht und vielleicht ahnt auch sie, dass nur Bildung der Ausweg aus Versklavung, Zwangsverheiratung und am Ende auch Ermordung von indischen Frauen sein kann, weist der Bildtitel „ashes to ashes“ doch auf die heute noch praktizierte Witwenverbrennung hin. Indien und Pakistan zählen zu den gefährlichsten Ländern für Frauen weltweit.

Nackt, unschuldig und (noch) durch seine Körperhaltung ausdrückend: selbstbewusst, ungebrochen, neugierig, im Aufbruch, bewegt sie sich auf ihr Gegenüber zu.Ihr einziger Begleiter ist der Stofftiger, doch der starke, beschützende Tiger gehört selbst zu einer bedrohten Art.

Malala Yousafzai überzeugt so sehr, weil sie nichts und niemanden für ihre Sache instrumentalisiert. Ihre tiefe Gewissheit, dass Bildung wichtigste Grundlage und Wesensart von Humanität ist, formuliert sie in einfachsten Sätzen: „Millionen von Kindern warten auf unsere Hilfe. Diese Kinder wollen kein i-Phone und keine Playstation, sie wollen nur ein Buch und einen Stift.“

 

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Soylent Green 73 | Glyphosat 13
Sperrholzrelief  | 180 cm  x 120  cm | Acryl , Linoldruckfarbe
11.11.2013

Das Jahr 2022,  "Die überleben wollen“ oder „Soylent Green“ im Originaltitel war einer der ersten Öko-Thriller. Der Film von 1973 beschreibt ein New York im Jahr 2022, in dem 40 Millionen Menschen leben. Außerhalb der Stadt ist die Erde verwüstet und in der Stadt fehlt es an Luft, Wasser und Nahrung. Schon lange versorgt der Nahrungsmittelkonzern „Soylent“ (Soy = Soja, Lent = Linse) das Volk mit seinen synthetischen Produkten „Soylent Red“ und „Soylent Yellow“. Neu und deutlich schmackhafter und nahrhafter ist „Soylent Green“, bei dessen wöchentlicher Verteilung es regelmäßig zu Tumulten kommt. „Soylent Green is people“ – Soylent Grün ist Menschenfleisch, lautet die grausame Wahrheit am Ende des Films.

Es sind keine zehn Jahre mehr bis 2022 und es gibt bereits Megastädte mit 40 Millionen Einwohnern. Mit genmanipulierten Nahrungsmitteln und massivem Einsatz von Herbiziden und Pestiziden wird versucht, so sagt man uns, der sich verschärfenden Lebensmittelverknappung entgegen zu wirken. Die Meere sind weitgehend leergefischt und in Aquakulturen ernähren sich Lachse und Garnelen von ihren eigenen medikamentenverseuchten Exkrementen.
Gentechnik oder Biogenetik erreicht aktuell einen besorgniserregenden Zustand. Was jahrzehntelang im Rahmen von wissenschaftlichen Aspekten betrachtet wurde, erfährt inzwischen eine globale Tragweite. Die Folgen, die uns unmittelbar bevorstehen oder längst Einzug gehalten haben, sind dramatisch. Es geht um Ethik, Politik, Gesundheit und vor allem um wirtschaftliche Interessen. Es ist nicht einmal übertrieben, zu behaupten es geht schlicht um die Weltherrschaft. Ein Name, Monsanto.

 

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Alla’s Wiegenlied 10/13 | Alla‘s Lullaby

Sperrholzrelief | 120 cm x 180 cm | Acryl, Linoldruckfarbe | 3.10. 2013

Die Gefahr, das Aussen, die bedrohlichen Untiefen (des Lebens). Die Wellen schaukeln das kleine Boot rhythmisch zu einem imaginären Wiegenlied...
Alla ist eine Region in Eritrea, in der es viele Gefangenenlager gibt. Eine Hölle für diejenigen, die oftmals alleine wegen ihres Glaubens oder ihrer politischen Meinung inhaftiert sind. Die Bedingungen dort sind menschenunwürdig. Gefangenen werden in Containern „gehalten“, gnadenloser Hitze am Tag und eisiger Kälte in der Nacht ausgesetzt, schreckliche Folter ist an der Tagesordnung. Eines der Lager heißt Alla.

10/13 Ten Thirteen Vor der Küste der Insel Lampedusa sank ein mit etwa 545 Flüchtlingen aus Somalia und Eritrea beladener 20 Meter langer Kutter, der aus der libyschen Hafenstadt Misrata kam.
Wie verzweifelt müssen Menschen sein, sich auf den mörderischen Weg über das Meer zu machen? Diese Arbeit nennt Heike Krüger nach dem eritreischen
Militärlager „Allas Wiegenlied“. Im winzigen Schlauchboot zeigt sie bewusst eine universelle Familie auf der Flucht, nicht von negrider oder sonst wie
zuzuordnender Herkunft. Es geht nicht um afrikanische oder sonstige Migranten, es geht nicht um vermeintlich potenzielle Kriminelle oder Faulenzer,
es geht immer nur um Menschen.

 

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GRRL | voices

Sperrholzrelief | 120 cm  x 180  cm | Acryl , Linoldruckfarbe, Goldlack | 10/2013

GRRL - auch Riot GRRL-Movement.
Mitglieder der Pussy-Riots sind auch FEMEN-Aktivistinnen

Empört haben sich die jungen Frauen von „Pussy Riot“. Mit ihrem Punk-Gebet in der Moskauer Christ-Erlöser-Kathedrale klagen sie den nach ihren Worten Diktator Putin und die Hörigkeit und Unterwürfigkeit des Patriarchen Kyrill an, der Putin im Wahlkampf unterstützte.  Am Schluss des Textes heißt es:

„Der Patriarch glaubt an Putin. Besser sollte er, der Hund, an Gott glauben!
Kämpfe für das Recht, vergiss den Ritus. Beteilige dich an unserem Protest, Heilige Jungfrau!

In ihrem Schriftwechsel mit dem Philosophen Slavoj Žižek widerspricht Nadeschda Tolokonnikowa der ihr zugedachten Rolle als aufrechte Jeanne d’Arc im reißenden Strom des haltlosen männlichen Kapitalismus. Sie möchte nicht „Märtyrerin des kritischen Bewusstseins, sondern Nachfolgerin der Heiligen Narren, Wahnsinnigen und Kinder sein, die an das Wunder der Verwandlung glaubten“. Im Innersten sind wir alle auch Narren, und dieser Narr in uns weiß um die Freiheit seines Geistes, kennt seine eigene Ordnung. Der Narr stellt das Scheitern vor den Erfolg, setzt die Wahrheit vor das eigene Leben. Und er geht damit in die Öffentlichkeit.

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